THEATER IM LENDBRÄUKELLER
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DIE ERÖFFNUNG DER EINGEBILDETE KRANKE MOLIÉRE
FREILICHTTHEATER
12. JUNI 2006

ZUM STÜCK

... Ein Stück, durchdrungen von Machtkämpfen, Intrigen und Einbildungen. Da behauptet jemand etwas zu sein, was er in Wahrheit nicht ist, oder doch? Jedenfalls könnte man den Eindruck gewinnen, dass es hier um jemanden geht, der sich seiner Sache sicher ist. Krank oder nicht krank, das ist hier die Frage. Da spinnt einer ein Netz um sich selbst, verfängt sich darin und wird zu seiner eigenen Beute. Eingeschlossen in vermeintlichen Wahrheiten und Intrigen kämpft hier ein Mensch um Anerkennung, Aufmerksamkeit und vielleicht auch um Liebe.

Und letztlich bleibt alles so wie es werden sollte: Ein Ringen, ein Hoffen und die aussichtslose Suche etwas zu finden, das lebendig macht.
Kein verstaubtes Theater, sondern eine klare, vielleicht auch anstößige und plakative Aufführung erwartet jeden, der in Molières „Der eingebildete Kranke“ nicht nur vergangenes, sondern auch neues oder aktuelles Theater sehen will; weil es eben Themen und Dinge gibt, die sich nie ändern.

Markus Plattner

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