THEATER IM LENDBRÄUKELLER
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KUNST 1809 - MEIN BESTES JAHR FELIX MITTERER
11. DEZEMBER 2009

ZUM STÜCK

Der Helden gab es viele im Jahre 1809. Doch hier wird die Kehrseite der Medaille gezeigt. Nikolaus Dietrich aus Telfs, genannt der „Metzger Klaus“, ist ein „wilder Hund“, denn er war es, der am 13. April auf die Idee kam, an der Wasserleitung unterhalb der Innbrücke hinüber zur Altstadtseite zu klettern und die dortigen bayerischen Kanoniere auszuschalten. Er benützte den Freiheitskampf bei Raubzügen nach Bayern auch ganz skrupellos zur persönlichen Bereicherung; und der „Sittenerlass“ von Andreas Hofer, der die jungen Damen Innsbrucks zur Verhüllung ihrer „schamlosen“ Kleidung zwang, hat seinen Ausgangspunkt auch im brutalen Verhalten vom „Metzger Klaus“ und seinen Spießgesellen.
Der „Metzger Klaus“ ist kein Held, dem die Nachwelt Marmordenkmäler setzt. Mit Kaiser und Vaterland hat er nicht viel am Hut. Sein Weltbild schwankt zwischen naiv und subversiv. Er ist aufsässig und großmäulig.

Das, was über 1809 meist schamhaft verschwiegen wird,
hier erfahren wir es.

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ZUR AUFFÜHRUNG

REGIE Christian Himmelbauer
BÜHNENBILD Fritz Bachmann
KOSTÜME Christine Brandi
TECHNIK Daniel Nöckl
PRESSEARBEIT Susanne Schartner
WERBUNG Tamara Baumann
FOTOS Stefan Dietrich
DARSTELLER Markus Plattner
 
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